23. Februar 2011 07:25 Uhr
Die australische Tierwelt wird von Riesenkröten bedroht. Die Tiere wurden in den 1930er Jahren nach Australien gebracht, um auf Zuckerrohrplantagen Ungeziefer zu vernichten. Seither verbreiten sich die giftigen Kröten im Nordosten des Landes. Wissenschaftler der Universität Melbourne schreiben nun im Fachmagazin "Proceedings B" der britischen Royal Society, Zäune um künstliche Wasserstellen könnten die Plage eindämmen. Schon eine 60 Zentimeter hohe Sperre um aufgestautes Wasser genüge, um die Tiere davon fernzuhalten. Auf diese Weise könne das prognostizierte Verbreitungsgebiet der Kröten in trockenen Gebieten um mehr als ein Drittel verringert werden. Die Kröten-Plage ist im Moment besonders schlimm, da die Tiere durch die Überschwemmungen in Australien in normalerweise trockene Gebiete vordringen konnten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)