23. Februar 2011 06:24 Uhr
Möglicherweise sind Delfine die neuesten Opfer der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. An der Küste der US-Staaten Alabama und Mississippi werden derzeit zehnmal soviele junge Delfine tot angespült wie sonst. Innerhalb weniger Wochen seien es knapp 30 gewesen. Das teilte das Meeressäuger-Institut in Mississippi mit. Forscher des Instituts vermuten, dass die Delfine Fehlgeburten erlitten hätten - wahrscheinlich aufgrund der Ölkatastrophe im vergangenen April. Die Delfine pflanzen sich meist im Frühjahr fort - im vergangenen Jahr ist zu dieser Zeit die Ölbohrinsel Deepwater Horizon explodiert. Delfine tragen elf bis zwölf Monate, derzeit beginnt die Geburtsaison an der US-Küste.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)