23. Februar 2011 06:59 Uhr
Beim Erdbeben vom Dienstag sind in Neuseeland mindestens 75 Menschen ums Leben gekommen. Die Naturkatastrophe hatte aber auch Auswirkungen auf die Natur - genauer gesagt, auf den größten Gletscher des Landes. Touristenführer melden, dass der Tasmanische Gletscher kurz nach dem Beben gekalbt habe, also ein Stück von ihm in einen See abgerutscht sei. Der Abbruch habe 3,5-Meter-Wellen verursacht. Nach Angaben eines Tourismusmanagers waren es etwa 30 Millionen Tonnen Eis - eine massive Menge, sagte er. Die Menschen hätten erwartet, dass der Tasmanische Gletscher demnächst kalben würde - dass das vom Erdbeben ausgelöst wurde, sei aber eine Überraschung. Ein Viertel des Gletschersees sei nun von Eisbergen bedeckt. Der "Tasman Lake" liegt etwa 200 Kilometer westlich von der Stadt Christchurch auf der neuseeländischen Südinsel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)