23. Februar 2011 12:23 Uhr
Fremdsprachen lernen kann anstrengend sein. Offenbar lohnt es sich aber: Menschen, die mehr als zwei Sprachen sprechen, entwickeln im Alter möglicherweise weniger kognitive Probleme. Darauf deuten die Ergebnisse einer Studie von US-Forschern mit gut 200 Menschen aus Luxemburg hin. Dort sprechen viele Einwohner mehrere Sprachen - neben der Nationalsprache Luxemburgisch gelten auch Deutsch und Französisch als Amtssprache. Die Wissenschaftler stellten fest: Je mehr Sprachen jemand sprach, desto seltener entwickelte er Gedächtnisprobleme. Es seien aber noch weitere Studien nötig, um festzustellen, wie weitreichend die Vorteile von Mehrsprachigkeit reichten. Die Ergebnisse sollen auf einer Tagung im April vorgestellt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)