24. Februar 2011 10:52 Uhr

Bund plant zwei weitere Zentren für Imam-Ausbildung

Ein deutscher Studiengang für islamische Theologie. Diese Idee steckt hinter den Plänen des Bundesbildungsministeriums, so genannte Zentren für Islamische Studien zu schaffen. Zwei davon stehen schon seit längerem fest - Tübingen und Münster/Osnabrück. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, soll es nun zwei weitere geben - in Erlangen-Nürnberg und am Doppel-Standort Frankfurt/Gießen. Der Bund will die Zentren über fünf Jahre mit jeweils bis zu vier Millionen Euro fördern. Dort sollen künftig Imame und Religionslehrer nach der so genannten historisch-kritischen Methode ausgebildet werden. Das meine, dass die Substanz des Glaubens bewahrt werde, der Islam aber in die Moderne übersetzt werde.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)