24. Februar 2011 11:54 Uhr

Ex-BamS-Chef: Zu Guttenberg hat Popstar-Eigenschaften

Die Avatare, um die es jetzt geht, haben mit bloßen Computerspielen wenig zu tun. Wissenschaftler forschen an Charakteren für die virtuelle Welt, in die sich User möglichst gut hereinversetzen können. Solche Anwendungen werden zu Therapiezwecken eingesetzt, zum Beispiel für traumatisierte Soldaten. Wie die Zeitschrift "Technology Review" berichtet, geht es dabei um das Erleben von außerkörperlichen Erfahrungen. Gezielt werden dabei Zustände hergestellt, in denen die Teilnehmer das Gefühl haben, ihren Körper von außen zu betrachten. Die Patienten können sich dadurch an einem anderen Ort erleben und Erfahrungen dann möglicherweise besser verarbeiten. Laut dem Bericht sollten für ein realistisches Erlebnis mehrere Sinnesorgane angesprochen werden. In ihrem Cybertherapie-Programm setzten Wissenschaftler von der "Universtity of Southern California" deshalb auch Gerüche ein. Per Mausklick setzen sie Düfte frei von orientalischen Gewürzen, verbranntem Gummi, Diesel, Schweiß oder Pulverdampf.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)