24. Februar 2011 14:32 Uhr
In China gilt die Ein-Kind- und in der Stadt Shanghai nun auch die Ein-Hund-Politik. Die Verwaltung der chinesischen Metropole hat ein Gesetz gegen zu viele Hunde erlassen. Sie will die Zahl der bellenden Haustiere reduzieren. Nach Angaben der staatlichen Zeitung "China Daily" tritt das Ein-Hund-Gesetz für Shanghai am 15. Mai in Kraft. Demnach müssen Welpen bis zum Alter von drei Monaten an eine hunde-lose Familie oder Adoptionsstelle abgegeben werden. Wer bereits zwei oder mehr registrierte Hunde besitzt, darf sie behalten. Die chinesische Bevölkerung mag Hunde. Schätzungen zufolge leben in Shanghai rund 800.000 bei rund 19 Millionen Einwohnern. Die Stadtverwaltung sieht in den Hunden und deren Ausscheidungen aber ein Problem für die Umwelt. Die Ein-Kind-Politik hatte die kommunistische Führung Chinas vor 30 Jahren eingeführt, um die wachsenden Bevölkerungszahlen zu kontrollieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)