25. Februar 2011 10:52 Uhr

Reporter ohne Grenzen: Die größte Gefahr für Journalisten ist die Organisierte Kriminalität

Journalisten müssen sich am meisten vor kriminellen Gruppen fürchten. Das behauptet die Vereinigung "Reporter ohne Grenzen". Sie hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben und bei der kam heraus: In den vergangenen zehn Jahren sind mehr Journalisten durch die Gewalt von organisierten Kriminellen ums Leben gekommen als durch die Gewalt diktatorischer Regime. In Zahlen heißt das: Bei ihrer Arbeit über Drogenkartelle oder Schleuserbanden wurden zwischen den Jahren 2000 und 2010 141 Journalisten getötet. Die meisten Todesopfer seien in Mexiko und auf den Philippinen registriert worden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)