25. Februar 2011 07:58 Uhr
Ein Stasi-Fall - ausgerechnet bei der Stasiunterlagenbehörde. Der oberste Personalvertreter des Hauses, Lutz Penesch, hat eingeräumt, als 17-Jähriger für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR gearbeitet zu haben. Er sei verführt worden, so Penesch. Wie die Zeitung "Die Welt" schreibt, hat Penesch nun Konsequenzen gezogen: Er hat sein Mandat niedergelegt. Penesch arbeitet seit 1992 beim Stasi-Archiv und wurde vor fünf Jahren zum Vorsitzenden des Hauptpersonalrates beim Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gewählt. Dieses Gremium vertritt die Interessen der Mitarbeiter von Kulturstaatsminister Bernd Neumann und der Mitarbeiter der Stasi-Unterlagen-Behörde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)