25. Februar 2011 11:58 Uhr

Blick ins Lexikon: "Haar"

Der heutige Blick ins Lexikon fällt auf das "Haar". Der lateinische Begriff "Pili" bezieht sich dabei auf fadenförmige Keratin-Verbindungen, die auf der Oberhaut von Säugetieren und Menschen wachsen. Haare dienen vor allem der Temperatur-Regulation und dem Schutz vor Strahlung. Sie können aber auch Tastsinn-Funktion haben oder den jeweils Bewachsenen schmücken oder tarnen. Haare wachsen von der Wurzel aus, der sogenannten Haar-Matrix. Ist sie einmal zerstört, ist keine weitere Haarbildung mehr möglich. Der Mensch hat auf dem Kopf rund 100 Tausend Haare - das macht aber nur ein Viertel aller Körper-Haare aus. Haare wachsen täglich zwischen einem Viertel und einem Drittel Millimeter. Augenbrauen wachsen halb so schnell. Auch Pflanzen haben Haare, die sogenannten Trichome. Sie helfen ihnen beim Klettern, beim Wasser aufsaugen oder als Schutz gegen zu starke Erwärmung. Übrigens: Pflanzen können auch innen Haare haben - an den Wänden von Hohlräumen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)