25. Februar 2011 14:01 Uhr
Es gibt Gegenden, in denen besser keine Staudämme gebaut werden sollten. Das finden Umweltschützer zum Beispiel von der Provinz Xayaboury in Laos. Dort will die Regierung einen Staudamm und ein Elektrizitätswerk bauen. Die Region ist aber erdbebengefährdet, da sie an einer großen Störungszone liegt. Verschiedene Blöcke der Erdkruste reiben dort aneinander. Erst vorgestern Nacht gab es in der Gegend ein Erdbeben der Stärke 4,7. Nach Angaben der Direktorin der Umweltorganisation TERRA plant Laos Dämme, ohne zu untersuchen, welche Folgen Erdbeben hätten. Umweltschützer kritisieren die Pläne seit langem, weil sie die Fischerei im Mekong stark beeinträchtigen würden. Der Fluss fließt von China durch Laos, Birma, Kambodscha und Vietnam.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)