27. Februar 2011 11:06 Uhr
Noch in diesem Jahr soll ein tonnenschwerer Forschungssatellit aus dem Weltraum abstürzen. Dabei handelt es sich um den Satelliten "Rosat". Andreas Schütz, Sprecher des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt, DLR, bestätigte einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel", wonach Trümmer die Erde erreichen können. Bisher ist nicht klar, ob der Satellit komplett verglühen wird, oder Teile auf die Erdoberfläche stürzen. Schütz berichtete, dass Deutschland weltweit für Schäden haftet, die durch den Satelliten entstehen. Das DLR erwartet den Absturz im Zeitraum zwischen Oktober und Dezember 2011. Der Satellit umkreist seit 20 Jahren die Erde. Er lieferte die ersten Röntgenbilder von Kometen. Außerdem hat "Rosat" mehr als 200 Überreste von Supernova-Expolosionen entdeckt. Seine Daten waren die Grundlage für mehrere tausend wissenschaftliche Artikel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)