28. Februar 2011 11:27 Uhr

Jüdische Gemeinde in Potsdam erhält neue Thorarolle und feiert beginnenden Synagogen-Bau

Die Ankunft der Thora wurde in Potsdam groß gefeiert. Die jüdische Gemeinde der brandenburgischen Landeshauptstadt hat gestern eine neue Gebetsrolle erhalten. Die Ankunft der Thorarolle galt als Auftakt für den Neubau der Potsdamer Synagoge. In der kommenden Woche beginnt der Abriss des alten Bürogebäudes aus DDR-Zeiten, in dem die jüdische Gemeinde bisher untergebracht war. Die neue Thora wurde 18 Monate lang von einem Schreiber in Isreal hergestellt - allerdings fehlte etwas. Nach jüdischer Tradition wird eine Thorarolle immer unvollendet in eine Synagoge gebracht - so auch bei dieser Ausgabe. Die letzten Buchstaben durften der Rabbiner, Spender und der Älteste der Gemeinde, der 86-Jährige David Pitel, malen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)