28. Februar 2011 07:06 Uhr

"Spiegel" nennt "Bild" Brandstifter und die "Süddeutsche Zeitung" nörgelt über den "Spiegel"

Der "Spiegel" haut auf die "Bild" und die "Süddeutsche Zeitung" nörgelt über den "Spiegel". Die deutschen Medien haben sich im Moment gegenseitig zum Thema. Der "Spiegel" bezeichnet die "Bild" in seiner aktuellen Ausgabe als "Brandstifter". Das Blatt aus dem Hause Springer spiele die Rolle einer rechtspopulistischen Partei, die es in Deutschland noch nicht gebe. Das Magazin kritisiert unter anderem die Berichterstattung über umstrittene Personen wie Thilo Sarrazin und Karl-Theodor zu Guttenberg. Die "Süddeutsche" findet nun, die Titelgeschichte des "Spiegels" enthülle nichts Großes. Und an vielen Stellen erliege der Artikel dem Irrtum, die "Bild" sei ein Leitmedium. Dafür halte sich die Zeitung, die "Süddeutsche" sieht das aber anders. Außerdem wirft die "SZ" dem "Spiegel" einen ganz eigenen Umgang mit Sarrazin vor und verweist darauf, dass das Magazin einen Vorabdruck aus dessen Buch gebracht hatte. Die "Süddeutsche" zitiert den Spiegel-Gründer Rudolf Augstein, wonach ein mordlüsternes Stück möglicherweise auch in piekfeinen Blättern stecke.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)