28. Februar 2011 10:25 Uhr

Zufallsfund: Briefe von Hans Fallada gefunden

Rein zufällig wurden Briefe des deutschen Schriftsstellers Hans Fallada in Isarel gefunden. Wie die israelische Zeitung "Haaretz" schreibt, befanden sich zahlreiche Briefe in der israelischen Nationalbibliothek. Viele der Briefe seien an den jüdisch-österreischischen Schriftsteller Carl Ehrenstein adressiert gewesen. Ehrensteins Nachlass, darin auch die Briefe von Fallada, war vor Jahren an die Nationalbibliothek übergeben worden. Insgesamt seien in Jerusalem 25 von Fallada geschriebene Briefe und 28 an ihn adressierte Briefe entdeckt worden. Sie stammten aus den Jahren 1934 bis 1938. In den Briefen beschreibe Hans Fallada seine Einsamkeit, seine Krankheit und seine Ängste. Falladas Anti-Nazi-Buch "Jeder stirbt für sich allein" wurde jüngst - 60 Jahre nach seinem Erscheinen - im englischsprachigen Raum zum Bestseller.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)