28. Februar 2011 14:51 Uhr
Im 'Tatort' enden Ermittlungen immer damit, dass der Täter überführt wird. In der Wirklichkeit ist das anders: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2009 in Deutschland 62 Prozent aller Ermittlungsverfahren eingestellt. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Jahr 2000. Ein Drittel der Verfahren lief ins Leere, weil die Tat nicht nachweisbar war. Ein Viertel wurde aus sogenannten Opportunitätsgründen ohne Auflagen eingestellt, weitere fünf Prozent mit Auflagen. Das heißt, derjenige, gegen den ermittelt wurde, musste zum Beispiel Geld an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Opportunitätsgründe kann die Staatsanwaltschaft dann geltend machen, wenn sie die Schuld des Täters als gering erachtet und kein öffen
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)