1. März 2011 13:22 Uhr
Barack Obama hat einen, Nelson Mandela hat auch einen und Helmut Kohl hat keinen - die Rede ist vom Friedensnobelpreis. Wer ihn in diesem Jahr bekommt, wird zwar erst im Oktober bekannt gegeben. Aber schon vor einigen Wochen ist die Frist für Nominierungen abgelaufen. Dabei kamen in diesem Jahr so viele zusammen wie noch nie. 241 sind laut Nobelkomitee in Oslo eingegangen. Das Komitee schweigt eisern über die Kandidaten. Von denjenigen, die jemanden vorgeschlagen haben, ist aber durchgesickert, dass die russische Menschenrechtsaktivistin Swetlana Gannuschkina, Wikileaks und kubanische Dissidenten unter den Nominierten sind. Vorschläge für den Friedensnobelpreis dürfen nur bestimmte Personen machen, die als besonders qualifiziert gelten. Das sind zum Beispiel: Mitgliedern der Kommission, frühere Preisträger, Mitglieder einer Regierung oder Universitäts-Professoren der Fachrichtungen Sozialwissenschaft, Geschichte, Philosophie, Recht und Theologie.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)