1. März 2011 17:26 Uhr

Telefonkonzern macht Kunden unfreiwillig zu Staumeldern

Per Handy feststellen, wo gerade ein Stau entsteht. Der Telefonkonzern Telefonica O2 macht seine 17 Millionen Mobilfunkkunden in Deutschland ungefragt zu Staumeldern. Auf der Computermesse CeBIT kündigte der Anbieter an, die Standortdaten seiner Kunden künftig an eine Firma zu verkaufen, die mit speziellen Computerprogrammen berechnet, wo sich ein Stau aufbaut. So sollen Warnmeldungen schon bei Entstehung eines Staus möglich werden. Nach Angaben von Telefonica werden die Daten der Kunden nur anonymisiert weitergegeben. Die Technik sei vom Bundesdatenschutzbeauftragten geprüft und freigegeben worden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)