2. März 2011 06:55 Uhr

Panama und USA wollen gemeinsam ins tiefe Meer

Vor der Küste Panamas liegen verborgene Schätze und Geheimnisse der Geschichte auf dem Meeresgrund. Das glaubt zumindest das Nationale Kulturinstitut des mittelamerikanischen Landes. Es hat nun ein Abkommen mit den USA geschlossen. Beide Länder wollen im karibischen Meer nach versunkenen Schiffen suchen.

Wie der Generaldirektor des Kulturinstituts, Raúl Castro, erklärte, sind in der Kolonialzeit vor Panamas Küste rund 35 Schiffe untergegangen. Auf vielen sei Gold und Silber nach Europa transportiert worden. Einen ersten Fund habe man jüngst bereits gemacht. Es handele sich um sechs Kanonen aus dem 17. Jahrhundert. Sie hätten einst zu dem Schiff des berüchtigten englischen Piraten Henry Morgan gehört.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)