2. März 2011 12:54 Uhr
Seit heute haben die deutschen Bildungspolitiker eine neue Vorzeigezahl. Die Zahl der Schüler mit Abitur ist gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, haben im vergangenen Jahr 48,4 Prozent der 18-20 Jährigen die Hochschulreife erworbeen, also 2,5 Prozent mehr als noch 2009. Das sei ein Rekord seit der Wiedervereinigung. Damals habe nur ein Drittel der Jugendlichen die Berechtigung zum Studium gehabt. Allerdings gab es einige Unregelmäßigkeiten bei den Zahlen: In Hamburg machten wegen des G8-Gymnasiums zwei Jahrgänge gleichzeitig Abitur, im Saarland hingegen war das 2009 der Fall, dort sank die Zahl also deutlich. In den restlichen westdeutschen Bundesländern nahmen die Abiturienten zu. Ganz anders im Osten. Sachsen, Thüringen und Co kämpfen auch bei diesem Thema mit dem Bevölkerungsschwund und geburtenschwachen Jahrgängen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)