2. März 2011 13:57 Uhr
Die Organisation MADA hat sich zum Ziel gesetzt, die Meinungsfreiheit in Palästina zu erhöhen. Nun hat sie ihren aktuellen Jahresbericht herausgegeben. Darin heißt es, die Zahl der Übergriffe auf Journalisten in der Region sei 2010 im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel angestiegen - auf jetzt 218. Als Übergriffe bezeichnet MADA sowohl physische Gewalt als auch Verhaftungen und Befragungen. Als Grund für die Zunahme nennt der Bericht vor allem, dass der israelische Siedlungsbau im Westjordanland wieder aufgenommen worden sei. Auch der israelische Angriff auf einen Schiffskonvoi für die Palästinenser habe eine Rolle gespielt. Die Journalisten seien sowohl von israelischer als auch von palästinensischer Seite angegriffen worden. - MADA ist nach eigenen Angaben eine unabhängige Nichtregierungsorganisation.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)