2. März 2011 14:21 Uhr

Pilz in Afghanistan frisst Hälfte der Opiumernte auf

Es klingt zunächst wie eine gute Nachricht: Ein Pilz hat die Opiumernte in Afghanistan im vergangenen Jahr halbiert. Doch der Weltdrogenbericht der UNO hält auch fest: Das habe keinen Einfluss auf den Drogenhandel. In dem Land lagerten noch rund 12.000 Tonnen des Schlafmohns - das sei genug, um die Nachfrage in den kommenden zweieinhalb Jahren zu sichern. Der Bericht, der heute in Berlin und Wien vorgestellt wurde, warnt außerdem vor neuen Designerdrogen. Mittel wie zum Beispiel Mephedron könnten leicht im Internet gekauft werden. Sie würden häufig als Badesalz oder Pflanzendünger deklariert, seien aber genauso schädlich wie andere illegale Drogen. Mephedron ist in Deutschland seit Ende vergangenen Jahres verboten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)