7. März 2011 08:52 Uhr
Das Netz sei eine Kraft für die Rebellion, aber kein Garant für die Demokratie. So bewertet der amerikanische Politikwissenschaftler Mark Lilla neue Kommunikationswege über Facebook und Twitter in einem Gespräch mit der "Neuen Zürcher Zeitung". Darin ging es um die Volksaufstände in der arabischen Welt. Lilla sagte weiter, die neuen Medien könnten eine Demokratie stützen, aber sie nicht herbeiführen. Die neue Staatsform auch durchzusetzen sei aber entscheidend, nicht nur die Möglichkeit, der eigenen Stimme Gehör zu verschaffen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)