7. März 2011 12:57 Uhr
Sie schleichen durch die Straßen, die Hybrid- und Elektroautos. Und bringen so Fußgänger und Fahrradfahrer in Gefahr. Nun hat eine UNO-Expertengruppe unter deutschen Vorsitz Empfehlungen formuliert, wie diese Autos im Verkehr akustisch besser wahrgenommen werden könnten. Demnach sollen die Autos vom Start bis zur Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde und im Rückwärtsgang ein Geräuch machen. Dieses Geräusch müsse wie ein Fahrzeug klingen - Hupen, Sirenen oder Tierlaute kämen nicht in Frage. Zudem soll sich das Geräusch wie bei Benzinmotoren verändern, wenn der Fahrer beschleunigt. Die UNO-Empfehlungen sollen ab dem Sommer gelten. Laut Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer bilden sie die Grundlage für eine weltweit verbindliche Regelung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)