7. März 2011 13:20 Uhr

Wirtschaft und Karneval: Präsident der Kölner "Roten Funken" erklärt Zusammenhang

Wer Mitglied des Kölner Dreigestirns werden will, muss viel Geld auf den Tisch legen. Das verriet der Präsident des Karnevalsvereins "Rote Funken" hier bei Dradio Wissen. Laut Heinz-Günther Hunold sind es für Prinz, Bauer und Jungfrau je 20- bis 25-tausend Euro. Doch das ist nichts im Vergleich zum Umsatz, der jedes Jahr mit dem Karneval gemacht wird. Hunold, von Beruf Wirtschaftsprüfer, und sein Verein hatten vor zwei Jahren eine Studie in Auftrag gegeben, die schätzt: Jährlich bringen die tollen Tage eine halbe Milliarde Euro nach Köln. Besonders einträglich seien Karnevalssitzungen, für die zwischen zehn und 50 Euro pro Eintrittskarte verlangt werde. Auch Hotellerie und Gastronomie profitierten von dem Fest. Hunold zufolge entstehen außerdem rund 5.000 Arbeitsplätze nur für die Hochphase des Karnevals. Über das ganze Jahr seien bis zu tausend Menschen damit beschäftigt, die - Zitat - "weltgrößte Karnevalsparty" vorzubereiten. Das ganze Interview können Sie nachhören auf unserer Homepage unter dradiowissen.de.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)