7. März 2011 14:21 Uhr
Der Bachelor bringt keine erkennbaren Nachteile gegenüber Diplom- oder Magister-Studiengängen. So deutet die Uni Mannheim eine Studie an ihrer sozialwissenschaftlichen Fakultät. Dort hatte man den Werdegang von mehr als 600 Absolventen der Sozial- oder Politikwissenschaft verfolgt und mit Absolventen der alten Studiengänge verglichen. Dabei kam heraus: Die Bachelor-Abgänger begannen zu ungefähr zwei Dritteln ein Masterstudium. Ein Viertel beabsichtigte direkt nach dem Studium in den Beruf einzusteigen. Studenten mit Diplom oder Magister versuchten das zu 90 Prozent.
Die Mehrheit aller Absolventen fand nach spätestens sechs Monaten eine Anstellung - das war im altem und neuen System gleich. Einen Unterschied gab es aber laut der Studie: Während ein Drittel der Abgänger mit einem alten Abschluss einen unbefristeten Vertrag bekam, waren es beim Bachelor lediglich zehn Prozent.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)