8. März 2011 06:54 Uhr
Der Film soll das Verständnis zwischen Muslimen und Juden verbessern - auch im Iran. Deshalb wird die berühmte französische Dokumentation "Shoah" jetzt über einen Satellitensender ausgestrahlt, der auch im Iran zu empfangen ist. Das teilte die internationale Kulturinitiative "Projekt Aladdin" mit Sitz in Paris mit. Satellitenschüsseln sind im Iran eigentlich verboten. Kontrollen sind aber nicht weit verbreitet. Für das Vorhaben wurde das mehr als neunstündige Werk extra persisch synchronisiert. Der Film "Shoah" zeigt unter anderem Zeugenaussagen von KZ-Überlebenden und Wärtern. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte wiederholt den Holocaust in Frage gestellt und Israel das Existenzrecht abgesprochen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)