9. März 2011 06:52 Uhr
Pro Jahr verlieren Frachter etwa 10.000 Container im Meer. Im Jahr 2004 landeten beispielsweise 15 Container in der Bucht vor Monterey in Kalifornien. Wie "New Scientist" berichtet, blieb der Unfall nicht ohne Folgen: Durch Videoaufnahmen konnte die Seriennummer des zuständigen Schiffes ermittelt werden. Die Schiffsbetreiber mussten daraufhin eine Strafe zahlen. Ein Teil dieses Geldes wird nun für die Forschung genutzt. Wissenschaftler starten ein Projekt um herauszufinden, wie die Container das Ökosystem in der Bucht beeinflussen. Die Behälter liegen 1.300 Meter tief im Wasser. Sie könnten mittlerweile als Habitate für Fische, Korallen und andere Meeresbewohner dienen - sozusagen als künstliche Riffe.
Die Forscher wollen Meerestiere auf den Containern und in der Umgebung zählen. Außerdem sollen Proben für biologische und chemische Analysen genommen werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)