9. März 2011 12:00 Uhr

Wie hört man auf, zu viel zu denken?

Das kennen wohl die meisten Menschen: Die Gedanken kreisen den ganzen Tag um Dinge, die erledigt werden müssen oder um etwas, das man gesagt oder getan hat und das möglicherweise falsch war. Die Zeitschrift "Psychologie Heute" beschreibt einen überaktiven Geist als Phänomen unserer Zeit.

In der aktuellen Ausgabe erläutert der Diplompsychologe Andreas Knuf, wie wir es schaffen können, aus dem Grübelkarussell auszusteigen. Er meint, dass positives Denken oder Gedankenunterdrückung in vielen Fällen nicht helfen, um im Kopf für Ruhe zu sorgen. Moderne Therapiemethoden zielten stattdessen darauf ab, gegen Gedanken nicht länger zu kämpfen. Stattdessen solle man sie als das erkennen, was sie sind: eben nur Gedanken. Der Psychologe empfiehlt weiter, bewusst in der Gegenwart bleiben, wenn der Geist einen wieder einmal in die Vergangenheit oder Zukunft entführen will.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)