9. März 2011 12:23 Uhr
Der Irak ist, was die Bildung angeht, unterversorgt. Das meint der chaldäisch-katholische Erzbischof Baschar Warda. Deshalb will die katholische Kirche jetzt im Norden des Landes eine Universität bauen. Der Bischof sagte, die kurdische Regierung habe der Erzdiözese das Gelände geschenkt. Die christlichen Einrichtungen genössen bei der Bevölkerung ein hohes Ansehen. Nach Angaben von Warda sind in den vergangenen Jahren rund 5.000 Christen aus dem Süden des Iraks in die nördliche Region gezogen. Neben der Universität will die Kirche auch noch ein Krankenhaus bauen. Christen sind im Irak immer wieder Verfolgung ausgesetzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)