9. März 2011 14:00 Uhr

Ostsee-Pipeline: Betreiber zahlen 14 Millionen Euro für Umweltschutz

Die geplante Ostsee-Pipeline hat vor einem Jahr für große Diskussionen gesorgt. Damals hatten sich die Betreiber mit den Umweltorganisationen außergerichtlich geeinigt. Jetzt gab Nord Stream die Ausgleichsmaßnahmen bekannt. Sie will in den nächsten 20 Jahren ingesamt 14 Millionen Euro in die Erhaltung der ostdeutschen Küste investieren. Mit dem Geld sollen vor allem die Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt überwacht werden.

Die Ostseepipeline ist das größte Energieprojekt Europas. Etwa 1.200 Kilometer Rohre werden gerade vom russischen Wyborg bis ins vorpommersche Lubmin verlegt. Die Gasleitungen sollen die Europäische Union von Transitländern wie der Ukraine unabhängier machen. Fertigstellung ist Ende des Jahres.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)