10. März 2011 07:23 Uhr
Parkinson-Medikamente richten sich bisher nur gegen die Symptome der Krankheit. Forscher der Universität von Colorado haben nun einen Wirkstoff entwickelt, der die Ursachen der Krankheit angeht. Der Wirkstoff verstärkt die Aktivität eines bestimmten Gens. Dieses Gen produziert Substanzen, die Nervenzellen schützen. Bei Parkinson-Patienten sterben diese Nervenzellen ab. Dadurch fehlt dem Gehirn der Botenstoff Dopamin, den sie produzieren. Die Folge sind die typischen Bewegungsstörungen und ein Zittern.
In Experimenten mit Mäusen konnte das Medikament verhindern, dass die Krankheit weiter fortschreitet. Und an mit Menschen wird der Wirkstoff bereits getestet, die Ergebnisse zu dieser Studie sollen in Kürze ebenfalls veröffentlicht werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)