10. März 2011 08:56 Uhr
Zum Schluss der Blick auf ein historisches Ereignis. Heute vor 350 Jahren, am 10. März 1661, übernahm König Ludwig der Vierzehnte in Frankreich die Macht. Der als "Sonnenkönig" bekannt gewordene Herrscher war offiziell schon im Alter von vier Jahren auf den Thron gehoben worden. Die Amtsgeschäfte führten allerdings zunächst seine Mutter und später der Premierminister, Kardinal Mazarin. Nach dessen Tod übernahm Ludwig selbst das Regierungsgeschäft. Er beanspruchte die alleinige Macht für sich und gilt als Paradebeispiel eines absolutistischen Monarchen. Bekannt ist sein Leitspruch "L'État c'est moi" - "Der Staat bin ich".
In Schloss Versailles entstand eine glanzvolle barocke Hofkultur. Ludwig der Vierzehnte führte während seiner 72-jährigen Regentschaft zahlreiche Kriege und begründete die französische Vorherrschaft in Europa. Bei seinem Tod 1715 stand das Land allerdings kurz vor dem Staatsbankrott.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)