10. März 2011 10:53 Uhr
Er ist ein Überbleibsel aus der Sowjetzeit - der Devisenladen in Estlands Hauptstadt Tallinn.
Die estnische Kulturministerin teilte mit, dass das Gebäude jetzt zum Kulturdenkmal erklärt wurde. Es handle sich um den geschlossenen Sondertyp sowjetischer Kaufhäuser, der in Estland einmalig sei. Außerdem seien die Außenfassade und die Raumaufteilung unverändert erhalten geblieben.
Zur Sowjetzeit hieß der Laden "Turist". Momentan sind in der Anlage zwei Nachtklubs untergebracht. In den letzten Jahren hatten die Besitzer mehrmals den Abriss beantragt, um auf dem Grundstück ein Hochhaus bauen zu können. Die Denkmalschutzbehörde forderte das Ministerium daraufhin auf, das Gebäude zum Kulturdenkmal zu machen. Viele andere Häuser aus der Sowjetzeit sind laut der Behörde nämlich mittlerweile zerstört oder bis zur Unkenntlichkeit umgebaut.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)