10. März 2011 12:23 Uhr
"Wenn die Regierung keine Radwege anlegt, machen wir es eben selbst." Das hat sich in Mexiko eine Gruppe von Künstlern, Studenten und Geschäftsleuten gedacht. Die Bürgerbewegung richtet nun in der Metropole Guadalajara auf eigene Faust Wege für Fahrräder ein. Dafür zwacken sie den breiten Straßen links und rechts je 1,20 Meter ab, indem sie Markierungen und Fahrradsymbole auf die Straße sprühen.
Den Aktivisten zufolge ist die Aktion zwar illegal, aber dringend notwendig. Denn durch den steigenden Verkehr kommen in Mexiko viele Menschen ums Leben.
Weil die Aktion im Internet und von den Medien viel Zuspruch erhält, hat sogar der zuständige Verkehrsminister versprochen, den Radweg offiziell anzuerkennen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)