11. März 2011 08:00 Uhr

US-Forscher entwickeln energiesparende Datenspeicher

Handys und Laptops, die kaum noch an die Steckdose müssen. Das ist die Vision von Elektroingenieuren der Universität von Illinois in den USA. Wie sie im Fachjournal "Science" schreiben, setzen sie dazu auf so genannte Phasenwechsel-Materialien (PCM) und versuchen, diese in besonders kleinem Format zu bauen - aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen, 10.000 Mal dünner als ein menschliches Haar. Je kleiner ein Datenspeicher sei, desto weniger Energie verbrauche er, so die Forscher. Sie hätten bereits einen Speicher gebaut, der 100 mal weniger Energie verbrauche als herkömmliche Geräte.

Außerdem gebe es einen weiteren Vorteil: Die neuen Materialien seien sicherer als bisherige - so könnten die Daten zum Beispiel nicht wie bei einer Diskette durch einen Magneten gelöscht werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)