14. März 2011 10:03 Uhr
Was führt zum sogenannten "Baby Blues"? Damit ist gemeint, dass Frauen nach der Geburt ihres Kindes Stimmungsschwankungen haben oder sogar depressiv werden. Dies passiert bei manchen Frauen auch schon vor der Geburt. Norwegische Forscher haben in einer Studie etwa 50.000 Schwangere untersucht. Die Frauen wurden befragt zu Themen wie Familie, Partnerschaft, Arbeit, Alkohol- und Tabakkonsum. Das Ergebnis: Am meisten Einfluss auf den "Pre-Baby Blues" hat das Verhältnis einer Frau zu ihrem Partner. Je unglücklicher die Frauen in ihren Beziehungen waren, desto häufiger wurden sie depressiv. Die Forscher schlagen aufgrund der Ergebnisse vor, dass Beziehungsklassen während der Schwangerschaft besucht werden sollten. Eine Depression in der Schwangerschaft könne zu Frühgeburten führen und die Gesundheit des Kindes erheblich beeinflussen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)