14. März 2011 12:23 Uhr
Selbst wenn es in Japan nicht zur ganz großen Atomkatastrophe kommt, könnte es über Monate und Jahre hinweg zu radioaktiver Verseuchung kommen. Das schreibt die "New York Times" und beruft sich dabei auf Atomexperten, die die Anlagen in Japan kennen.
Denn wenn die Kühlsysteme der Atomkraftwerke nicht wiederhergestellt werden könnten, müsse weiter mit Meerwasser gekühlt werden. Dabei entstehe durch die Hitze im Reaktor immer wieder Wasserdampf. Der dadurch steigende Druck müsse immer wieder abgelassen werden. Jedes Mal werde dabei auch Radioaktivität freigesetzt. Dies könne Monate oder sogar ein ganzes Jahr lang so weitergehen, bis der Reaktor sich abgekühlt habe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)