14. März 2011 12:21 Uhr

Das Berufsleben der Deutschen beginnt immer später

Junge Menschen fangen immer später an zu arbeiten. Das besagt eine Studie des Statistischen Bundesamtes. Demnach verdienten vor zwölf Jahren gut 44 Prozent aller 20- bis 24-Jährigen schon ihr eigenes Geld, 2009 waren es nur noch knapp 37 Prozent. Nach Angaben der Statistiker liegt das vor allem daran, dass die Ausbildung immer länger dauert. Immer mehr Schüler machten das Abitur, und immer mehr Schulabgänger entschieden sich fürs Studium statt für eine Ausbildung im Betrieb. Gleichzeitig sind nur wenig mehr junge Menschen arbeitslos als vor zwölf Jahren. An einem Stellenmangel scheint es also nicht zu liegen, dass das Berufsleben immer später beginnt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)