14. März 2011 16:50 Uhr
Hohe Intelligenz wird häufig auf Umweltfaktoren oder gute Gene zurückgeführt. Doch tatsächlich könnten Hormone dahinter stecken. Darauf weist eine Studie aus den USA und Kanada hin. Nach Ansicht der Forscher ist der IQ bei Kindern, die im Mutterleib einem vergleichsweise hohen Testosterongehalt ausgesetzt waren, oft höher als bei Babys, für die das nicht galt. Wie die Wissenschaftler in einem Fachmagazin ("Roeper Review") erörtern, könnte das männliche Geschlechtshormon dazu beitragen, dass sich im Gehirn des ungeborenen Kindes besonders viele Schaltstellen entwickeln. Es sei allerdings noch mehr Forschung notwendig, um die Entwicklung des Gehirns von Menschen mit einem hohen IQ zu erklären.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)