15. März 2011 06:54 Uhr
Die Bank of America steht am digitalen Pranger. Denn die Hackergruppe "Anonymous" hat eine Reihe von E-Mails veröffentlicht, die unlautere Geschäftspraktiken der Bank beweisen sollen. Demnach soll die Bank of America unberechtigt die Häuser von zahlungsunfähigen Kunden gepfändet haben. Die Bank selbst hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Der Informant soll ein ehemaliger Mitarbeiter einer Tochterfirma der Bank of America sein. "Anonymous" hat in der Vergangenheit mehrfach die Enthüllungsplattform Wikileaks unterstützt. Deren Gründer Julian Assange hatte bereits Ende 2010 angekündigt, interne Dokumente einer großen Bank veröffentlichen zu wollen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)