16. März 2011 10:54 Uhr
Alle tausend Jahre gibt es in Fukushima ein Mega-Beben. Die Region, in der das zerstörte Kernkraftwerk steht, wurde schon häufiger von besonders schweren Erdbeben und kräftigen Tsunamis heimgesucht. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet heute von geologischen Studien, nach denen es an der Nordostküste der japanischen Insel Honshu im Jahr 869 das letzte Mal zu einem solchen Mega-Beben kam. Dort trifft die pazifische Erdplatte auf eine Kleinplatte, die zur eurasischen Platte gehört. Die aktuelle Katastrophe passt demnach genau ins statistische Muster. Und auch in der Nähe des Atomkraftwerks Fuklushima wurden verschiedene Sandschichten gefunden, die von den Tsunamis abgelagert wurden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)