16. März 2011 14:50 Uhr
Die Erde funktioniert wie eine Glocke.
Zumindest was Schwingungen angeht.
Wie bei einer Glocke, die nach einem Schlag noch lange nachklingt, versetzen starke Beben die Erde für längere Zeit in Bewegung.
Geoforscher in Bonn konnten noch 50 Stunden nach dem großen Erdbeben in Japan sanfte Wellenbewegungen in der Erdkruste feststellen. Zu Beginn bewegte sich der Erdboden dabei um einige Zehntel Millimeter.
Dieses leichte Nachschwingen konnten die Forscher allerdings erst feststellen, nachdem die starken seismischen Wellen des Bebens, die sich rund um den Erdball ausbreiteten, abgeklungen waren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)