17. März 2011 11:23 Uhr

Lexikoneintrag: "Polarlicht"

Und hier noch der Blick ins Lexikon: Wir schlagen nach unter "Polarlicht". Das Polarlicht ist eine Leuchterscheinung in der Atmosphäre, die in den Polargebieten der Erde auftritt. Das Phänomen ist nachts zu beobachten. Die Polarlichter entstehen dadurch, dass elektrisch geladene Teilchen, die von der Sonne ausgehen, in der Atmosphäre auf Luftmoleküle treffen. Die Moleküle werden dabei zum Leuchten gebracht. Für das Polarlicht gibt es zwei unterschiedliche Bezeichnungen, die sich aus dem Erscheinugnsort ergeben. Vom Südlicht spricht man, wenn Polarlicht auf der Südhalbkugel vorkommt. Nordlicht ist demzufolge nur auf der Nordhalbkugel zu beobachten - etwa in Norwegen oder Sibirien. Polarlichter können verschiedene Farben oder Strukturen haben. In höheren Lagen der Atmosphäre erzeugen Sauerstoffatome zum Beispiel rotes Licht, in tieferen Schichten leuchtet es grün.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)