17. März 2011 17:05 Uhr
Es ist zur Zeit eine der weltweit größten Baustellen - die Region um Sotschi in Russland. Am Austragungsort der Olympischen Winterspiele in drei Jahren sind nach einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa etwa 40 Prozent der Sportstätten fertig. Etwa 19.000 Arbeiter sollen im Einsatz sein, bei dem Projekt, das vermutlich 24-Milliarden-Euro kostet. Kritik kommt von Umweltschützern. Der WWF beispielsweise hat seine Zusammenarbeit mit dem staatlichen Sportanlagenbauer in Russland aufgekündigt, weil immer wieder Vorschläge der Umweltschützer ignoriert wurden. Organisationen vor Ort beklagen vor allem, dass giftige Abwässer und Bauschutt in Seitenarme des Flusses Msymta geschüttet würden. Für die Olympischen Winterspiele in Sotschi müssen 85 Prozent der Objekte neu gebaut werden. Kritiker befürchten, dass die Wettbewerbe zehnmal so teuer werden könnten wie die Spiele in Turin 2006.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)