18. März 2011 11:12 Uhr
In Deutschland treibt die GEZ das Geld fürs öffentlich-rechtliche Programm ein. In den USA schicken die Sender eigene Spendensammler los. Und zusätzlich bekommen sie Geld vom Staat. So ist das normalerweise. Das "National Public Radio" - kurz NPR - muss künftig wahrscheinlich allein mit Spenden auskommen. Denn das Repräsentantenhaus hat beschlossen, ihm die öffentliche Förderung zu kappen. Man müsse sparen, so die Begründung der Konservativen. Die Demokraten sehen in der Kürzung aber eine ideologische Attake. Das Programm von NPR sei den Konservativen schon lange zu liberal gewesen. Der Senat muss der Entscheidung noch zustimmen.
Erst in der vergangenen Woche musste NPR-Geschäftsführerin Vivian Schiller ihren Posten räumen. Der Grund: Eine Spendensammlerin des Radios soll einer muslimischen Bildungsorganisation vorgeschlagen haben, eine Millionenspende vor dem Finanzamt zu verstecken. Der Sender bestreitet die Vorwürfe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)