21. März 2011 08:04 Uhr

Chinas Regierung reglementiert Internet-Cafés

Im Jahr 2010 hat die chinesische Regierung rund 7000 Internet-Cafés schließen lassen. Seit sechs Jahren arbeitet die chinesische Regierung daran, sogenannte illegale Internet-Cafés schließen zu lassen. Sie begründet das vor allem mit Jugendschutz-Maßnahmen. Kritiker vermuten aber andere Beweggründe. Sie werfen der kommunistischen Partei zensorisches Eingreifen vor. Die Regierung wolle verhindern, dass Bürger sich online eine freie Meinung bilden könnten.

Laut Internet-Café-Bericht des chinesischen Kultur-Ministeriums nutzen in China rund 163 Millionen Menschen Cyber-Cafés. Das seien 21 Prozent mehr gewesen als noch 2009.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)