21. März 2011 16:05 Uhr

Homosexualität im Profi-Fußball: DFB reagiert auf Tatort-Folge

"Homosexualität im Profi-Fußball" - der Tatort zu diesem Thema gestern hat 9,4 Millionen ARD-Zuschauer interessiert. Unter ihnen war offenbar auch der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes Theo Zwanziger. Er sicherte schwulen Fußballern die Unterstützung des DFB zu. Zwanziger sagte, er würde es mutig finden und begrüßen, wenn sich ein Bundesliga-Spieler outen würde. Ein solcher Schritt sei keine Selbstverständlichkeit. Bei ihm habe sich aber noch kein Spieler mit der Absicht gemeldet. Zu der Tatort-Folge mit dem Titel "Mord in der ersten Liga" äußerte sich Zwanziger positiv. Es sei gut, wenn Tabuthemen vor einem Millionenpublikum dargestellt würden. Tabus seien immer Feinde von Freiheit und Menschenwürde. Zwanziger ist seit 2004 Präsident des DFB. Er hatte schon in der Vergangenheit homosexuellen Fußballern die Hilfe seines Verbands zugesagt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)