22. März 2011 13:51 Uhr
Ärzte kritisieren das Sperrzonen-Konzept für die Umgebung von Fukushima. Anstatt Gebiete in einem Umkreis von 20, 30 oder 80 Kilometern um das havarierte Kernkraftwerk zu sperren, solle man sich an der tatsächlichen radioaktiven Belastung für die Menschen orientieren. Dieser Meinung ist der "Verein der internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung". Außerdem fordert der Verein die Weltgesundheitsorganisation WHO dazu auf, die japanische Bevölkerung ungeschönt und objektiv über die gesundheitlichen Risiken der Fukushima-Katastrophe zu informieren. Die Organisation solle sich auch darum kümmern, Frauen, Kinder und Schwangere aus dem betroffenen Gebiet zu bringen, so die Sprecherin des Ärzte-Vereins.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)