23. März 2011 06:34 Uhr

"Google Books": Gericht kippt Vereinbarung zwischen Konzern und Verlegern

"Google Books" soll sie heißen - die größte digitale Buchsammlung der Welt. Ob sie wirklich kommt, ist aber fraglich. Der Internet-Konzern musste jetzt jedenfalls einen herben Rückschlag hinnehmen. Ein US-Bunderichter in New York hat eine Vereinbarung zwischen Google, Autoren und Verlegern für rechtswidrig erklärt. Sie hätte Google das Recht gegeben, ganze Bücher ohne die Zustimmung von Autoren zu verwerten, hieß es zur Begründung.

Google hat für sein Bibliotheks-Projekt bereits über 15 Millionen Bücher eingescannt und dafür Vereinbarungen mit großen Büchereien getroffen. Ein gerichtlich abgesegneter Vertrag hätte es dem Unternehmen erlaubt, digitale Kopien der Bücher zu verkaufen. Verbraucherschützer, Literaturagenten, Autoren und Verleger hatten das Vorhaben kritisiert.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)